Deutschland baut massiv aus. Tausende neue Windräder. Auch im Wald, auch in Schutzgebieten, auch gegen den Willen der Anwohner.
Wir haben recherchiert und die Betroffenen befragt. Wir zeigen, was dahintersteckt.
Die Energiewende ist eine der größten gesellschaftlichen Transformationen der Nachkriegsgeschichte. Windkraft spielt dabei eine zentrale Rolle. Das ist unbestritten.
Aber hinter dem politischen Konsens verbirgt sich ein komplexes Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, überwältigten Behörden, frustrierten Gemeinden — und Menschen, die das Gefühl haben, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird.
Wir haben diese Menschen aufgesucht. Wir haben in mehreren Bundesländern recherchiert, mit Bürgermeistern gesprochen, die unter Druck stehen. Mit Anwohnern, die nicht gegen Klimaschutz sind — aber gegen das, wie er durchgesetzt wird. Mit Projektentwicklern, die ihre Sicht erklären. Mit Politikern, die Rede und Antwort stehen mussten.
Das Ergebnis ist keine Kampagne gegen Windkraft. Es ist Journalismus: präzise, vor Ort, ohne vorher festgelegte Antworten.
Vor-Ort-Recherche. Echte Menschen. Unbequeme Fragen an alle Seiten.
Wenn das Dorf plötzlich geteilt ist.
Bürgerinitiativen, die sich gegen Windräder vor ihrer Haustür wehren — und der Druck, der auf sie ausgeübt wird. Was passiert, wenn eine Gemeinde nicht will?
Windkraft im Wald: Was wirklich gerodet wird.
Bagger in Naturschutzgebieten. Zufahrtswege durch Mischwälder. Die ökologischen Eingriffe, über die in der öffentlichen Debatte kaum gesprochen wird.
Wer verdient. Wer bezahlt.
Projektentwickler, Investoren, Gemeinden — und Bürger, die steigende Strompreise zahlen. Die wirtschaftliche Realität hinter der Energiewende-Rhetorik.
Genehmigungsverfahren, die niemand versteht.
Wie Projekte durch Behörden kommen — und warum Anwohner-Einwände oft zu spät kommen oder folgenlos bleiben. Wir haben Akteneinsicht beantragt.
Politiker unter Druck.
Zwischen Klimazielen, Parteidisziplin und dem Druck der Straße: Was Mandatsträger sagen — und was sie lieber nicht sagen würden.
Gibt es einen goldenen Mittelweg?
Naturverträgliche Standorte, Gemeinschaftsprojekte, echte Bürgerbeteiligung — wir suchen, ob es Beispiele gibt, die zeigen, wie es auch anders geht.
Die Dokumentation zeigt, wie dieselbe Technologie vollkommen unterschiedlich erlebt werden kann — und warum das so ist.
Für die einen ist jede Verzögerung beim Windkraft-Ausbau eine Katastrophe für das Klima. Für die anderen ist der Blick aus dem Fenster auf 200 Meter hohe Anlagen eine täglich erfahrene Katastrophe. Wer hat recht?
Windkraft soll den Planeten retten — aber Naturschützer warnen vor massiven Eingriffen in Ökosysteme. Wie verträgt sich der Schutz von Fledermäusen und Rotmilanen mit dem Schutz des Klimas?
Die Bundesregierung beschleunigt Genehmigungsverfahren. Kritiker sagen: auf Kosten von Bürgerbeteiligung und Rechtssicherheit. Was geht dabei verloren?
Investoren verdienen gut an Windparks. Gemeinden erhalten Anteile — oder auch nicht. Und am Ende zahlen Verbraucher steigende Strompreise. Wer profitiert wirklich?
Wir haben nicht mit einer Meinung angefangen. Wir haben mit Fragen angefangen — und sind dorthin gegangen, wo die Antworten sind.
Doku ansehenKeine politische Bindung, kein Anzeigenmodell, das Themen bestimmt. Unsere Arbeit wird durch unsere Leser finanziert.
Wir sind dorthin gefahren, wo die Konflikte entstehen — und haben mit denen gesprochen, die betroffen sind.
Befürworter, Kritiker, Betroffene, Experten — wir haben alle gehört, bevor wir berichtet haben.
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„Journalismus bedeutet, hinzufahren, hinzuhören und zu berichten —
bevor man urteilt. Nicht danach."